Strategiesitzung 2008

Im April 2008 wurde eine Strategiesitzung zum Aufbau des Fachbereichs durchgeführt. Neben den Vertretern der entsprechenden Untergliederungen des Fachbereiches wurden dazu gezielt Fachexperten eingeladen (siehe Foto mit Teilnehmerliste). Auf dieser konstituierenden Sitzung wurden die folgenden initialen Schwerpunktthemen identifiziert:

Translation, Bildverarbeitung und Signalverarbeitung, Health Informatics, Biometrie und Biostatistik, Biobanken, Epidemiologie, semantische Informationssysteme und Validierung der molekularen Daten. Neben der Identifizierung der gemeinsamen inhaltlichen Schwerpunktthemen wurden weitere Punkte diskutiert:

  1. Zielsetzung: Der FB soll schwerpunktmäßig im Bereich der Lebenswissenschaften Methoden und Konzepte der Informationsverarbeitung zum Einsatz bringen und damit die Bereiche Gesundheit, Ernährung und Ökologie in ihrer Weiterentwicklung gezielt unterstützen. Dabei liegt derzeit auf der Grundlage der engen Kooperation mit der GMDS der Schwerpunkt im Gesundheitswesen. Über die Umweltinformatik ist die Kooperation und Anbindung der Ökologie zu verschärfen.
  2. Strukturen: Das Ziel des neuen FBs ist es durch Kooperation mit den bereits existierenden Fachgesellschaften und Gruppierungen die gesteckten Ziele zu erreichen. Hier wird neben der engen Zusammenarbeit mit der GMDS insbesondere die Kooperation mit der DECHEMA (Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie) sowie der GBM (Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie) forciert.
  3. Aktivitäten: Es soll keine neue Jahrestagung geschaffen werden. Vielmehr werden die laufenden Jahrestagungen sowie Workshops der eingebundenen Gruppierungen genutzt, um engere Kooperationen zu initiieren. Als gemeinsame Zeitschrift wurde die MIBE etabliert.
  4. Internationale Einbindung: Sobald der Aufbau des FBs abgeschlossen ist, sollen die internationalen Strukturen im Bereich Life Science sowie die Möglichkeiten der Einbindung des neuen FBs diskutiert werden.
  5. Vernetzen: Gerade für den neuen FB ILW ist eine Vernetzung zu anderen existierenden FBs von hoher Bedeutung, weil Themen wie Datawarehouse, etc. die Unterstützung und Kooperation der Kerninformatik erforderlich machen. Diese Vernetzung soll primär über direkte Doppel­mitgliedschaften der eigenen FGs erreicht werden, sowie die direkte Kontaktaufnahme zu relevanten FGs aus anderen FBs der GI.

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