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Fachbereich
ILW

Willkommen beim Fachbereich Informatik in den Lebenswissenschaften (ILW)

Der Fachbereich Informatik in den Lebenswissenschaften ist im Jahr 2008 primär zur Intensivierung der Kooperation zwischen der Gesellschaft für Informatik und der Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) als gemeinsamer Fachbereich gegründet worden. Die Informatik ist ganz wesentlich durch die breite Anwendung in den unterschiedlichsten Disziplinen gefordert. Hier spielen die interdisziplinären Aktivitäten gerade im Bereich der Lebenswissenschaften eine tragende Rolle. Das Ziel des Fachbereiches ist der systematische Ausbau der bereits bestehenden Kooperationen zwischen der Umweltinformatik, der Bioinformatik und den in der GMDS vertretenen Fächern, insbesondere der Medizinischen Informatik.

Zu den Lebenswissenschaften gehören so verschiedene Fachdisziplinen wie Medizin, Biologie, Biochemie und Biophysik, aber auch Umweltwissenschaften, Agrartechnologie und Ernährungswissenschaften. Für die Informatik sind die Lebenswissenschaften ein breites Anwendungsfeld mit zahlreichen Herausforderungen. Herausragendes Merkmal der angewandten Informatik in diesem Bereich sind die hochgradig interdisziplinären Fragestellungen, die hier bearbeitet werden. Forschungsaktivitäten werden typischerweise primär durch spezifische und komplexe Fragestellungen aus den Anwendungsbereichen motiviert. Die Methoden der Informatik, die hier zum Einsatz kommen sind aber oftmals sehr ähnlich, so dass naturgemäß ein derart anwendungsbezogener Fachbereich starke Querbezüge zu allen anderen Fachbereichen der GI aufweist. Ziel des Fachbereichs ist die Förderung des interdisziplinären Austauschs. Initial wurde der Fachbereich ins Leben gerufen, um die Kooperation zwischen den bestehenden Fachgesellschaften GI und GMDS zu vertiefen und damit den wissenschaftlichen Austausch zwischen verschiedenen Gruppierungen aus Medizininformatik, Bioinformatik und Umweltinformatik zu fördern.
Die Medizinische Informatik ist die Wissenschaft der systematischen Erschließung, Verwaltung, Aufbewahrung, Verarbeitung und Bereitstellung von Daten, Informationen und Wissen in der Medizin und im Gesundheitswesen. Sie ist von dem Streben geleitet, damit zur Gestaltung der bestmöglichen Gesundheitsversorgung beizutragen (Fachausschuss Medizinische Informatik der GMDS. https://gmds.de/ueber-uns/.). Damit verwandt ist die Bioinformatik, die sich mit biowissenschaftlichen Fragestellungen auch im Kontext der Medizin beschäftigt. Die Bioinformatik fokussiert dabei besonders auf die Verwaltung und Integration biologischer Daten, die Datenanalyse (besonders von Hochdurchsatzdaten/~omics), Strukturbioinformatik, Bilddatenanalyse und Visualisierung. Im Englischen Sprachgebrauch wird der enge Zusammenhang zwischen Medizinischer Informatik und Bioinformatik häufig durch den Terminus „biomedical informatics“ zum Ausdruck gebracht. In der Umweltinformatik geht es darum, wie mit Methoden der Informatik Lebensräume erhalten, nachhaltig geschützt oder verbessert werden können. Aufgabe des Fachbereichs ILW ist es die interdisziplinäre Zusammenarbeit und den wissenschaftlichen Austausch zwischen diesen Gruppen zu fördern und zu unterstützen.

Meldung
Der Senat der DFG hebt in seinen Empfehlungen zur Weiterentwicklung der klinischen Forschung und Wissenschaftsförderung ausdrücklich die Bedeutung der...
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