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ILW Förderpreis

Der gemeinsame Fachbereich Informatik in den Lebenswissenschaften der Gesellschaft für Informatik e.V. und
der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V.
vergibt jährlich den ILW Förderpreis für die beste Studienabschlussarbeit (Master / Diplom)
aus dem Kontext: Informatik in den Lebenswissenschaften
Dazu gehören insbesondere Arbeiten aus den Bereichen Bioinformatik, Umweltinformatik und Medizinische Informatik.

Der Preis ist mit 1000 € dotiert.

Preisträger 2020 / 2021

In Folge der Corona Pandemie wurde die Vergabe des ILW Förderpreises 2020 verzögert und zusammen mit der Vergabe 2021 durchgeführt.

Preisträger für das Jahr 2020 ist Herr Nicolas Grossmann (TU Wien), der den ILW Förderpreis für seine Diplomarbeit zum Thema 
"Pelvis Runner - Vergleichende Visualisierung Anatomischer Änderungen" erhält. Im Rahmen der Arbeit werden innovative Techniken zur Visualisierung von Organveränderungen vorgeschlagen und implementiert.

Preisträgerin für das Jahr 2021 ist Frau Mareike Thies (FAU Erlangen-Nürnberg). Sie erhält den ILW Förderpreis für Ihre Masterarbeit mit dem Titel
"Prediction of Task-Aware Cone-Beam CT Trajectories from Fluoroscopy Images".  Frau Thies untersucht in dieser Arbeit wie mit Hilfe von Künstlichen Neuronalen Netzen die Platzierung von Schrauben durch verbesserte Bildgebung während der OP optimiert werden kann. 

Neben den Preisträgern werden 11 weitere Urkunden für die Nominierung vergeben.

Die Preisverleihung findet im Rahmen Jahrestagungen der GI und GMDS in einem gemeinsamen virtuellen Event zum Thema
Perspektiven des Forschungsdatenmanagements in den Lebenswissenschaften statt.
 

Preisträger 2019

Den ILW Förderpreis 2019 erhielt Frau Johanna Schwarz  (Philipps Universität Marburg) für ihre Masterarbeit mit dem Titel „Projecting Machine Learning Scores to Well-Calibrated Probability Estimates”.Die Arbeit leistet einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Interpretierbarkeit der Vorhersagen aus maschinellen Lernverfahren im klinischen Kontext.

Wie bereits 2017 wurde auch 2019 wieder ein 2. Preis vergeben. Den 2. Preis erhielt Frau Aline Sindel (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) für ihre Masterarbeit

Learning-based Image Super-Resolution for 3-D Magnetic Resonance Imaging
Die Arbeit befasst sich mit der quantitativen Bildverbesserung mit Hilfe maschineller Lernverfahren und dem Mehrwert dieser Verfahren für die Anwendung in der klinischen Forschung.

Preisträger 2018

Im Jahr 2018 wurde der ILW Förderpreis nicht vergeben.

Preisträger 2017

Ausgezeichnet wurde Herr Fritz Lekschas für seine Masterarbeit mit dem Titel „Ontology-guided exploration of biological data repositories“.

Im Rahmen der Masterarbeit wurde die Nutzbarkeit von semantischen Annotationen für eine visuelle Zusammenfassung und Erkundung von biomedizinischen Datensammlungen untersucht. Teil der Masterarbeit ist die Beschreibung eines integrativen Ansatzes Ontologie-basierter Visualisierungen von Metadaten mit einer modernen textbasierten Suche und einem Vorschausystem. 

Aus den hervorragenden Bewerbungen um den ILW Förderpreis wurde darüber hinaus die Masterarbeit von Max Blendowski mit dem 2. Preis ausgezeichnet, der mit einem Preisgeld von 250 € außerplanmäßig mit einstimmigem Votum vergeben wurde. Herr Blendowski erhielt den Preis für seine Masterarbeit mit dem Titel „Lernen von Deskriptoren in Medizinischen Volumendaten“.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Verfahren zur automatischen Multi-Organ-Segmentierung in medizinischen Bildvolumina. Dabei wurden mehrere Ansätze des Maschinellen Lernens betrachtet und eine Methodik entwickelt, die eine Qualität auf dem Niveau des Stand-der-Technik erreicht sich aber gleichzeitig durch kurze Laufzeiten auszeichnet.